Zahlungsarten Wetten auf eSports

eSports ist im Begriff, einen Boom auszulösen. Die ersten Jahre sind geschafft, nun beginnt sich das Rad immer schneller zu drehen. Waren es vor einigen Jahren nur wenige Spiele, in denen Profis um Preisgelder kämpften, so ist die Zahl der Spiele wie CS:GO, Hearthstone und viele mehr gestiegen. Damit auch die Zahl der Anhänger und auch die Zahl der Profispieler. Es begann mit einem kleinen Grüppchen von Zockern, die sich bei Internetspielen bekriegten. Es fanden sich Sponsoren, die Gewinne für Turniere bereitstellten. Daraus resultierte schließlich eine Entwicklung, die nur schwer zu bremsen sein dürfte. In vielen eSports Disziplinen werden regelmäßig Turniere oder sogar Weltmeisterschaften ausgetragen. Dort winken für die Sieger erstaunlich hohe Preisgelder. Wo Geld im Spiel ist, sind die Wettanbieter meist nicht allzu weit entfernt. Buchmacher haben das Potential dieser Spiele und Turniere erkannt und seither bieten Wettseiten vermehrt auch Wetten im Bereich eSports an. Damit man hierbei Geldgewinne kassieren kann, muss man echte Geldeinsätze riskieren. Das setzt ein Guthaben beim Wettportal voraus. Um ein solches zu schaffen, werden von den Anbietern verschiedene Zahlungsarten wetten angeboten. Welche das sind und was die Vor- und Nachteile sind, das lesen Sie im weiteren Verlauf.

Welche Zahlungsarten unterscheiden wir?

Wir unterscheiden zwischen den schnellen und den langsamen Zahlungsarten. Schnell bedeutet, dass Geld binnen Sekunden oder maximal Minuten übertragen ist. Alles andere ist eher langsam. Und auch bei den langsamen gibt es Steigerungen. Denken Sie an Überweisungen. Internationale Überweisungen können gerne auch eine Woche lang dauern, ehe der Empfänger darüber verfügen kann.

Wir könnten aber auch hinsichtlich der Sicherheit der einzelnen Methoden unterscheiden. Überlegen wir, wo mögliche Sicherheitslücken existieren: Bei Ihnen als Absender, weil Sie falsche Angaben machen oder beim Wettportal, weil diese die Verschlüsselungstechniken nicht korrekt implementieren. Dann nämlich können Details zu Ihren Kontoverbindungen für Dritte einsehbar sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich Ihres Geldes bedient, steigt damit. Allgemein können wir bei unseren Tests immer wieder einen Trend beobachten: Sicherheit seitens der Betreiber wird sehr groß geschrieben. Wettseiten und deren Betreiber wissen, dass sie ruiniert sind, wenn sie Kundendaten verlieren oder Betrugsopfer werden.

Oder aber, wir unterscheiden die Bezahlmethoden nach deren Art. Was wir damit meinen? Es gibt verschiedene Arten der Banküberweisung (Sofortüberweisung oder internationale Standardüberweisung) oder Kreditkarten (Visa, Mastercard, etc.) oder Prepaid-Kreditkarten (Paysafecard) oder sogenannte elektronische Geldbörsen wie PayPal, Neteller und andere.

Wir könnten auch nach Anonymität unterscheiden. Bei welcher Transaktion erfährt die Bank, wohin Sie Ihr Geld überweisen? Bei welcher erfährt der Betreiber des Wettportals Kontodaten von Ihnen? Anonymität ist bei manchen Anwendungen wie Online Casinos, Sportwetten oder Wetten auf eSports immer gern gesehen.

Jede der erwähnten Methoden hat ihre Berechtigung, hat Vor- und Nachteile. Wir verraten gerne mehr darüber.

Langsam und Sicher Bezahlen

Wer keine Eile hat und wem es egal ist, dass Betreiber wissen, welche Ihre Hausbank ist und auch, dass die Hausbank weiß, dass Sie gerne wetten, der kann getrost zu allen Arten von Banküberweisungen greifen. Nachdem die Konten der Betreiber zumeist in steuerbegünstigten Staaten wie Malta oder Isle of Man und Co liegen, sollten Sie davon ausgehen, eine Auslandsüberweisung tätigen zu müssen. Eine solche dauert immer eine Weile. Besonders eilig sollte man es deshalb nicht haben. Sicherheitsbedenken muss man keine haben. Eine Banküberweisung ist sicher, wenn der Betreiber das Portal entsprechend verschlüsselt und einen direkten Tunnel zwischen Betreiberkonto und der Bank schafft. Die mögliche Fehlerquelle ist die Eingabe Ihrer Daten. Doch das hat insofern keine Konsequenzen, weil die Buchung in dem Fall einfach nicht durchgeführt wird. Spesen spielen keine Rolle. Der Betreiber kassiert in den seltensten Fällen Spesen für Überweisungen.

Die schnellere Überweisung wird häufig auch unter mehreren Namen angeboten. Es sind Sofortüberweisungen. Das Wort „Sofort“ sollte man jedoch nicht auf die Waagschale legen. Es kann dennoch eine Weile dauern, bis das Guthaben auf dem Wettkonto ist. Der Nachteil der Methode: Auf dem Kontoauszug wird man die Überweisung an das Wettportal finden. Die Bank weiß damit von Ihrer Leidenschaft fürs Zocken. Das ist nicht immer von Vorteil.

Etwas Schneller Aber Nicht Wirklich Schnell

Schneller laufen Kreditkartenzahlungen ab. Mastercard und Visa werden meistens von den Wettseiten akzeptiert. Wer damit eine Einzahlung tätigt, muss unverständlicherweise mit mehreren Tagen Wartezeit rechnen. Wenn alles gut geht, können Sie auch schon nach wenigen Minuten mit den Wetten beginnen. Nachteil der Kreditkarte ist, dass Sie die Kreditkartennummer übermitteln und dass das Wettportal für eSports auf der Abrechnung aufscheint. Zwar weiß die Hausbank nicht unmittelbar über Ihre Bezahldetails Bescheid, doch sie kann das recht einfach herausfinden. Besonders glücklich ist man über Buchungszeilen zu Bet-at-home und anderen Wettanbietern nur selten. Anonymität sieht anders aus. Der Nachteil ist, dass für Kreditkartentransaktionen gerne Spesen verrechnet werden.

Ähnlich Schnell und Ziemlich Anonym

Wer die Vorzüge der Kreditkarte schätzt, es jedoch gerne anonymer hat, der sollte eine Prepaid-Kreditkarte wie Paysafecard verwenden. Diese wird einmal verifiziert, damit nur Sie diese nutzen können – das ist aber alles, was die Verbindung zu Ihrem Konto herstellt. Der Geldempfänger weiß nur, dass er das Geld von Ihnen bekommen hat. Mehr nicht. Die Bank weiß maximal, dass Sie Geld verwendet haben, um die Paysafecard mit Guthaben auszustatten. Mehr nicht. Für die Sicherheit sorgt ein 16-stelliger Pin. Innerhalb von Minuten bis maximal einigen Tagen haben Sie das Geld auf dem Wettkonto. Auch hier können Spesen anfallen.

Elektronische Geldbörsen

Unschlagbar in Sachen Komfort sind elektronische Geldbörsen die auch e-Wallets genannt werden. Sie legen sich bei PayPal – um nur das beste Beispiel zu nennen – ein Konto zu. Dieses fungiert als elektronische Geldbörse, die mit Ihrem Benutzernamen und einem Passwort für Sie angelegt wird. Füllen Sie diese per Überweisung oder Kreditkartenzahlung mit Geld und bezahlen Sie im Internet, indem Sie dieses Geld einfach an den Empfänger „senden“. Dieser Vorgang ist extrem schnell, zuverlässig und bequem. Spesen fallen zumeist keine an. Die Bank erfährt nur, dass Sie Geld auf ihr e-Wallet gebucht haben, nicht jedoch, was Sie damit gemacht haben. So soll es sein. Der Empfänger sieht nur Ihr e-Wallet-Konto, nicht die Verbindung zur Hausbank. Sehr gut.

Die Einzahlung an sich

Die Einzahlung an sich ist ein einfacher Prozess. Sie loggen sich bei der Wettseite ein, folgen den Links zum Banking, wählen die gewünschte Bezahlart, geben den Betrag ein, folgen den Anweisungen, wenn es um etwaige Login-Daten geht – schon läuft der Rest im Hintergrund ab. Bei der Auszahlung sind die Abläufe im Prinzip die gleichen, nur dass Sie der Empfänger, die Wettseite der Absender ist. So einfach kann Bezahlen im Internet sein. Jetzt müssen Sie nur noch die richtigen Wetten auf eSports platzieren!